Segelclub Jülich e.V.

erstellt am: 18.09.2020 von: SCJ Jugendabteilung

Die Saison 2020 neigt sich langsam dem Ende zu. Geplant war, am 3.10. ein von allen vier Clubs veranstaltetes Abschlusstraining und ein abendliches Come together durchzuführen. Dies muss aus Coronagründen leider ausfallen.
 
Wir Jugendwarte wollen aber die Saison 2020 im SCJ nicht ganz klanglos beenden.
Unsere Vorschlag ist folgender:
am 3.10. kommt Ihr gemeinsam – Eltern und Jugendliche –  zum Segeln zum SCJ ab 10.30 Uhr, ob nun auf einem Laser, Splash, Piraten oder Opti. Nachmittags ab 15 Uhr (bei tollem Segelwetter ggf auch etwas später) fangen wir dann an, die Boote einzuwintern. Dadurch entfällt der spätere Arbeitseinsatz der Jugend!!! 
Wer am 3.10. nicht kann, kann zur Not auch nachmittags am 26.9. den Mast „seines Piratens“ legen oder den einen oder anderen Opti putzen und hochtragen.
 
Um zu wissen, wer wann kann, brauche ich bis zum 23.9. eine klare Zusage per Mail, wer am 3.10 kommt, wer segeln mag, wer NUR arbeiten mag und wer alternativ am 26.9. kommt. Alle Kinder / Jugendliche, die 2020 am See waren, müssen mit anpacken, die die nicht da waren, sind herzlich willkommen, mit anzupacken. Wenn alle am 3.10. mit anpacken, müsste in knapp 2 Stunden alles erledigt sein!!!  Lasst uns nicht hängen und kommt vorbei!
 
Bis dann.
Fabienne und Katrin

erstellt am: 29.08.2020 von: Pressewart

Regatta „Ganz ohne“ ersetzte die traditionelle Kehrausregatta des Segelclub Jülich e.V. (SCJ)

JÜLICH/WOFFELSBACH. – Traditionell lädt der Segelclub Jülich e.V (SCJ) zum Saisonausklang zur jährlichen Kehraus-Regatta mit Sommerfest auf dem Vereinsgelände in Woffelsbach ein. Die traditionelle und etablierte Regatta lockt regelmäßig ein großes, teils sogar international besetztes, Teilnehmerfeld an den Rursee. Doch dieses Jahr war naturgemäß alles anders. Weder Kehrausregatta noch Sommerfest konnten stattfinden. Stattdessen veranstaltete der SCJ seine clubinterne Regatta unter dem Titel „Ganz ohne“ und 36 Segler und Seglerinnen folgten der Einladung. 20 Boote waren am Samstag, den 22.08. am Start. „Ganz ohne“ heißt: Ganz ohne Beschränkungen konnte jeder mitmachen, ob Optimisten- oder Dickschiffsegler. Egal, ob als Regattaprofi oder -anfänger, herzlich willkommen waren alle Mitglieder, die einmal „ganz ohne“ Stress um die Wette segeln oder erste Regattaluft schnuppern wollten.

Zu Beginn der Veranstaltung erklärte Sportwartin Lisa Hübner zunächst die Coronaregeln: so herrschte auf dem Steg zu jeder Zeit Maskenpflicht, Tisch- und Sitzverteilung waren vorgegeben, stets mit Mindestabstand von 1,50 m, leider ohne Musik und auch ohne abendliche Party, usw. Anschließend folgten die Regattaregeln, die von Lisa Hübners Assistenten Matthias Claßen unter stürmischem Beifall pantomimisch oder tänzerisch ergänzt und erläutert wurden. Denn die Regattaerfahrung im großen Teilnehmerfeld war sehr unterschiedlich: von null bis über 200 Regattateilnahmen war alles vertreten. Die erfahrenen Regattaseglerinnen und Regattasegler sollten und wollten Rücksicht nehmen, denn nicht jeder Neueinsteiger kennt die besonderen Ausweichregeln beim Start und an den Wendemarken.

Aufgrund des starken und sehr böigen Windes mussten einige junge Seglerinnen und Segler sanft zur Teilnahme ermuntert werden. Um 12:30 Uhr starteten das Feld zu einer langen, anstrengenden Reise: es mussten drei Runden absolviert werden, jede gebildet aus den Tonnen 5 und 3 und dem „Hindernis“ Kermeter, dessen Unterwasserfelsen weiträumig zu umfahren waren.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Die SCJ-Flotte, bestehend aus Piraten, Optimisten, Kielzugvögeln, Variantas, H-Booten, Splash-Jollen, Dyas und Polyfalken bot eine beeindruckende Segelschau auf dem Seestück, welches den schönen Namen „Woffelsbacher Platte“ trägt, und das von den befreundeten Nachbarclubs und den vielen Tagestouristen sehr gut einzusehen war. Auch die Rurseeschifffahrt konnte ihren Fahrgästen eindrucksvolle Momente des Segelsports bieten.

Es wurde um jeden Meter auf dem See gekämpft, es gab einige Kenterungen und Materialschäden, viele Seglerinnen und Segler hatten zum Schluss Muskelkater, blaue Flecken, kleinere Verletzungen, aber alle hatten – ganz wichtig – leuchtende Augen. Wirklich jeder hatte Grund, stolz auf sich zu sein. Und die „Profis“ waren vorbildlich: sie gaben Raum, sie riefen aufmunternde Worte zu, sie lobten, sie zeigten den richtigen Kurs, sie halfen bei Kenterungen, und waren am Ende dann trotzdem und verdientermaßen auch noch vorne in der Wertung.

Bei diesen Bedingungen hatte auch die DLRG viel zu tun, die ihre Aufgaben wie stets vorbildlich meisterte.

Regatta Ganz Ohne 2020

Am Ende der Regatta war Lisa Hübner sehr erleichtert, als alle Seglerinnen und Segler mit ihren Booten wieder heil an Land bzw. fest am Clubsteg waren. Jetzt kam die Zeit der „Nachbereitung“, also des Seglerlateins: alle Situationen wurden im Detail analysiert, alle Wellen wurden noch höher, alle Böen noch stärker, alle Positionskämpfe noch intensiver.

Bei der Siegerehrung würdigte der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr faires und kämpferisch hervorragendes Verhalten auf dem Wasser, bevor Lisa Hübner die Ergebnisse verkündete. Den ersten Platz belegten Jürgen und Tim Schneider auf einem Pirat, den zweiten Platz ersegelten Hans-Jürgen Dännart, Elke Notarius und Gerlinde Felderhoff auf einem H-Boot und den dritten Platz sicherten sich Martin Erdtmann und Hermann Bradt auf einem Kielzugvogel.

Nach der Siegerehrung gab es (selbstverständlich mit Abstand) Kaffee und Kuchen. Anschließend stand noch ein besonderes Ereignis an, nämlich die Taufe eines neuen (gebrauchtem) Clubbootes, einem Kielzugvogel. Zünftig mit einer Flasche Sekt wurde das neue Boot auf den Namen „Weitsicht“ getauft, passend zu den andern Namen der Clubboote, die alle auf „…sicht“ enden. Das wunderschöne Holzboot ist eine großzügige Spende der Familie Potrawa aus Aldenhoven und wurde von den anwesenden SCJ Mitgliedern bestaunt. Das Ehepaar Potrawa war bei der Zeremonie dabei und konnte sehen, dass sich der Kielzugvogel beim SCJ in guten Händen befindet. Das Boot bildet nun eine schöne Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Regatta-Kielzugvogel mit dem Namen „Gleitsicht“ und komplettiert die Familie der SCJ-Clubboote. Mittlerweile ist der SCJ stolzer Besitzer von fünf Kielbooten, die den Mitgliedern des Vereins zur Verfügung stehen.

Bootstaufe Weitsicht

Am Ende der Regatta waren sich alle, Gäste, Teilnehmer und Teilnehmerinnen und Verantwortliche, einig, dass diese clubinterne Regatta des SCJ zu den wichtigsten sportlichen Veranstaltungen des Vereines gehört. Hier sind Anfänger und Neueinsteiger auf jeden Fall sehr gut aufgehoben und auch die Profis kommen auf ihre Kosten.

erstellt am: 10.03.2020 von: Pressewart

Jülich. – Dank des Dauerregens der letzten Wochen nähert sich der Pegelstand des Rursees, dem Heimatrevier der Jülicher Segler, unaufhörlich der Höchstmarke. Parallel zum Wasserstand steigt auch die Vorfreude der Segler auf die kommende Segelsaison. Zur Einstimmung hierauf fand am 6. März die Jahreshauptversammlung des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) statt, diesmal unter etwas geringerer Beteiligung als in den Vorjahren. Die Sorge, sich auf einer größeren Veranstaltung mit dem Corona-Virus zu infizieren, war auch hier spürbar.

Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart informierte gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Rainer Harnacke und dem Kassenwart Dirk Charlier die Mitglieder über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, die anstehenden Vorhaben des kommenden Jahres sowie die Finanzlage des Vereins.

In diesem Jahr stehen vor allem weitere Modernisierungsarbeiten am Clubhaus an. Aber auch das Gelände soll für die Mitglieder noch attraktiver gestaltet werden. Hiervon werden in einem ersten Schritt zunächst die jüngsten SCJ-ler profitieren, da im Frühjahr ein nagelneues Spielgerüst errichtet wird. Hans-Jürgen Dännart berichtete überdies vom Zuwachs im Bereich der Clubboote. Einem großzügigen Spender sei es zu verdanken, dass der Verein nunmehr – neben der „Gleitsicht“ – über einen weiteren Kielzugvogel verfügen werde, der sich perfekt in das Ausbildungsprogramm der Segler integrieren lasse.

Rainer Harnacke versorgte die Mitglieder im weiteren Verlauf der Versammlung mit diversen statistischen Angaben über die Entwicklung ihres Clubs. Harnacke wusste zu berichten, dass der SCJ mit derzeit 337 Mitgliedern nach wie vor zu den mitgliederstärksten Vereinen am Rursee zähle und über eine breitgefächerte Altersstruktur verfüge. Das Vereinsleben sei aktiv und die vereinseigenen Boote erfreuten sich großer Beliebtheit.

Die engagierte Mitarbeit hob auch Takelmeister Martin Erdtmann hervor. Er dankte den Anwesenden und warb schon einmal für die nun alsbald anstehenden Arbeiten zur Herrichtung des Geländes und der Clubboote.

Als Jugendwartin konnte Fabienne Höthker über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendabteilung, insbesondere auch im Regattabereich, informieren. Um die Regattasegler in der Piratenklasse noch wettbewerbsfähiger zu machen, sei die Anschaffung eines weiteren Piraten angedacht. Diesen Wunsch wird der Verein nun unterstützen und hat Mittel zur Anschaffung eingeplant

Sportwartin Lisa Hübner, die alsbald auch als Wettfahrtleiterin in Erscheinung treten wird, warb schließlich auch bei den Nicht-Jugendlichen um einen aktive Regattateilnahme in der kommenden Saison.

Jetzt freuen sich die Segler auf das offizielle Ansegeln mit Rahmenprogramm am 1. Mai, an dem auch in diesem Jahre wieder Gäste herzlich willkommen sind. Wer also mit dem Segelsport liebäugelt, ist eingeladen, sich am 1. Mai zu informieren. Auch Gelegenheiten zum Mitsegeln werden immer geboten.

Das Foto zeigt von links nach rechts Hans-Jürgen Dännart, Dirk Charlier, Fabienne Höthker, Lisa Hübner, Rainer Harnacke und Martin Erdtmann

erstellt am: 27.01.2020 von: SCJ Vorstand

Dieter Philipp hat einen Bericht über seinen Segeltörn mit der „Wappen von Ueckermünde“ vom 26-8. Bis 1.9.2019 verfasst und schildert auch die Widrigkeiten der An- und Abreise.

Weitere Berichte findet man unter dem Menü MEDIEN.

erstellt am: von: SCJ Vorstand

Liebe Seglerinnen und Segler,

Euer Vorstand würde sich sehr freuen, wenn Ihr wieder zahlreich unserer Einladung zu eurer Jahreshauptversammlung folgen könntet.

Es steht u.a, eine Satzungsänderung an. Hier die Erklärung dazu:

Die Satzungsänderung ist dringend notwendig um Kosten zu sparen.

Warum: Anfang eines neuen Jahres ist der Verein verpflichtet dem Landessportbund, dem DSV , dem SVNRW und der Stadt Jülich die aktuellen Mitgliederzahlen mitzuteilen. Auf dieser Basis werden die Beiträge von den Institutionen generiert und abgebucht.

Leider kam es immer wieder in den letzten Jahren vor, dass in den ersten Monaten eines neuen Jahres, nach Erhalt der SCJ Beitragsrechnung gekündigt wurde. Da diese Mitglieder aber bereits gemeldet waren, ergaben sich Verluste, die wir in Zukunft vermeiden wollen und müssen.

Weiterhin möchten wir das Clubhaus attraktiver machen. Dazu gibt es interessante Vorschläge aus den Reihen der Mitglieder, die wir möglichst in eine verbindliche  Beschlussvorlage überführen möchten.

Auch die Jugendabteilung entwickelt sich prima weiter und hat natürlich auch Wünsche. Wir sollten sie hinsichtlich eines Piraten erfüllen.

Und dann wäre da noch die Veerefahrt, wie jedes Jahr nostalgisch, sportlich, abwechslungsreich und einfach immer jung; bitte den Anhang beachten.

Liebe Grüße,

Euer Hans-Jürgen Dännart 

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