Segelclub Jülich e.V.

erstellt am: 18.06.2018 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Am 15. Juni war es endlich soweit: Unter großer Beteiligung beging der Segelclub Jülich e.V. (SCJ) sein lange vorbereitetes 50-jähriges Vereinsjubiläum.

Bei schönstem Sonnenschein konnte der erste Vorsitzende, Hans-Jürgen Dännart, zahlreiche Vereinsmitglieder, Gäste und Ehrengäste begrüßen. In seiner Festansprache skizzierte Dännart die 50-jährige Vereinsgeschichte.

Hervorgegangen ist der Verein aus einer bereits 1964 gegründeten Segelabteilung der Betriebssportgruppe der Kernforschungsanlage Jülich. 1966 löste sich die Segelabteilung von der Betriebssportgruppe, um einen eingetragenen Verein zu bilden und dem Deutschen Seglerverband beizutreten, was dann am 8.12. 1967 auch geschah. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 9.2.1968. Dies war die Geburtsstunde des „Segelclub Jülich e.V.“ Der Stander des SCJ erhielt vier Felder schwarz und gelb in den Farben der Stadt Jülich und die Verbundenheit mit der Kernforschungsanlage Jülich, bei der alle Mitglieder damals tätig waren, wurde durch ein stilisiertes Atom im oberen gelben Feld zum Ausdruck gebracht.

Die Anfänge des Vereins waren bescheiden. Das ursprüngliche Segelrevier lag in Roermond, wo man einige wenige Stegplätze angemietet hatte. Als „Clubheim“ fungierte damals noch ein Zelt. Erst 1975 konnte sich der Club seinen ersten Steg am Rursee sichern. Was noch fehlte, war allerdings das entsprechende Clubgelände. Eine glückliche Fügung bot im Jahr 1978 dann die Möglichkeit des Erwerbs des heutigen Clubgeländes. Die Rodung des mit Dornengestrüpp überwucherten ca. 10.000 qm großen Grundstücks erforderte einen ersten Großeinsatz aller Mitglieder. In der Folge wurde auch der Bootssteg an das Gelände verlegt. 1982 wurde schließlich ein völlig neu konzipierter Steg mit 22 Plätzen errichtet. Im Jahr darauf begann man mit dem Bau des Clubhauses, das 1984 fertiggestellt werden konnte. Als letzte große Baumaßnahmen sind aus jüngster Vergangenheit die Stegsanierung aus dem Jahr 2010 und die Errichtung des Terrassenanbaus bei gleichzeitiger Sanierung und Erweiterung der Sanitäranlagen im Jahr 2015 zu nennen. Heute bildet das Areal eine Freizeitstätte erster Güte, die den etwa 360 Mitgliedern schon beim Betreten ein unmittelbares Urlaubsgefühl bietet, wie der 2. Vorsitzende, Rainer Harnacke, hervorhob.

In seiner Festansprache erwähnte Hans-Jürgen Dännart allerdings auch einen vermeintlichen Nachteil im Vergleich zu den „alten Roermonder Tagen“. Dort sei der Wind verglichen mit den Verhältnissen am Rursee besser gewesen. Diesen Umstand griff der Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in seinem Grußwort auf und konterte geschickt, dass der Wind in Roermond nicht besser, sondern allenfalls einfacher zu segeln sei. Selbst Hermanns als Nichtsegler sei bekannt, dass der Wind am Rursee sehr anspruchsvoll sei und eine Herausforderung für jeden Segler darstelle. Wer das Segeln auf dem Rursee beherrsche, könne überall segeln. Neben dem Simmerather Bürgermeister hielten weitere Ehrengäste Grußworte und zeigten damit ihre Verbundenheit mit dem Verein, so der stellvertretende Städteregionsrat, Axel Wirtz und die Vizepräsidentin des Segler-Verbandes NRW, Sabine Hütténes. Auch Vertreter der Sparkasse Düren, die den Verein bereits in der Vergangenheit vielfach unterstützt hatten, gratulierten ebenso wie Vertreter benachbarter Vereine zum Jubiläum.

Nach dem offiziellen Teil wurde den ganzen Tag über gefeiert. Es wurden erlesene Häppchen serviert, teils in maritimer Form, Kaffee und Kuchen standen bereit und das Quintett „Jazz4u Jülich“ sorgte dabei für die musikalische Umrahmung. Auf dem Gelände gab es verschiedene Attraktionen, so war etwa ein Bootsschuppen kurzerhand zum Kino umfunktioniert worden und bot den Gästen filmische Einblicke in 50 Jahre Vereinsgeschichte. „Oh, da war ich aber noch jung!“, entfuhr es den Besuchern immer wieder beim Betrachten der historischen Aufnahmen. Zu WM-Zeiten durfte natürlich auch ein als „Mini-WM“ gestaltetes Torwandschießen nicht fehlen.

Das gemeinsame Abendessen wurde dann durch das Vereinsmitglied Manfred Clasen eingeleitet. Clasen war stilecht in schottischer Tracht gekleidet und spielte zur Begeisterung aller Anwesenden mehrere Stücke auf seinem Dudelsack. Plötzlich aufkommender starker Regen konnten den „Schotten“ dabei nicht aus der Ruhe bringen. Unermüdlich spielte er weiter, bis endlich ein Schirm organsiert war, der die komplette Durchnässung des Musikers samt Instrument verhinderte. Kaum war allerdings der letzte Ton verklungen, kam auch die Sonne wieder hervor, die den Jülicher Seglern nahezu den ganzen Tag hold geblieben war.

Abends sorgte dann Detlef Bungs „Nubbel Combo“ für Stimmung bis in die späten Abendstunden. Kurzum: Ein rundum gelungenes Jubiliäumsfest!

Ach ja: Gesegelt wurde übrigens auch. Die Piratensegler der Jugendabteilung nahmen parallel zu den Feierlichkeiten an einer Regatta teil. Und das im Übrigen auch noch am Sonntagvormittag, auch wenn die Augen der einen oder anderen Bootsbesatzung angesichts der kurzen Nacht noch etwas klein waren…

Eindrücke von der 50-Jahr Feier

erstellt am: 04.05.2018 von: Pressewart

Am 1. Mai eröffnete der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V (SCJ) offiziell die neue Segelsaison.

Über 60 Seglerinnen und Segler, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche, hatten sich auf dem Clubgelände eingefunden, um den Saisonstart einzuläuten. Etliche erschienen in dicken Jacken, denn wie auch im letzten Jahr zeigte sich der beginnende Mai von der kühlen Seite. Die Temperaturen im einstelligen Bereich erinnerten eher an den Winter und passten nicht so recht zum Wonnemonat. Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart hatte daher neben Kaltgetränken witterungsbedingt auch einige Flaschen Glühwein von der letzten Nikolauswanderung reaktiviert. In seiner Ansprache stimmte Dännart die Vereinsmitglieder auf die neue Saison ein und wies noch einmal auf das Highlight des Jahres, die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Vereins am 16.6., hin.

Sportwart Uli Stein nahm anschließend die Ehrung der Sieger der Clubmeisterschaft vor. Für die Saison 2017 konnte sich abermals Rainer Harnacke durchsetzen, der mit seiner Frau Susanne den ersten Platz ersegelt hatte. Wie auch im Jahr 2015 hatte das Duo die Nase vorn und konnte damit die „Schmach“ des zweiten Platzes aus dem Jahr 2016 wieder wettmachen. Diesen belegte in diesem Jahr der Sohn der Sieger, Jonas Harnacke, so dass die Clubmeisterschaft quasi ganz in der Familie blieb.

Nach der Ehrung ging es vor allem für die jugendlichen Segler auf das Wasser. Sie genossen sichtlich die Action, die der kräftige Wind bot, der durchgängig mit vier bis fünf, in Böen sechs, Beaufort über den See fegte. Die etwas gesetzteren Mitglieder übten angesichts dieses Umstandes allerdings eine gewisse Zurückhaltung und genossen die herauskommende Sonne und die am Nachmittag etwas milder werdenden Temperaturen zu einem Plausch auf der windgeschützten Terrasse des Clubhauses.

Ansegeln 2018

erstellt am: 03.04.2018 von: Pressewart

Dem nicht endenden Winter zum Trotz bereiten sich die Jülicher Segler auf die anstehende Saison vor. Zur Einstimmung fand am 9. März die Jahreshauptversammlung des am Rursee beheimateten Segelclub Jülich e.V. (SCJ) statt. Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart informierte gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Rainer Harnacke und dem Kassenwart Dirk Charlier die Mitglieder über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, die anstehenden Vorhaben des kommenden Jahres sowie die Finanzlage des Vereins.

Stolz wies Dännart darauf hin, dass der Verein in diesem Jahr auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken kann. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen zur großen Jubiläumsfeier, die am 16.06.2018 auf dem Vereinsgelände am Rursee stattfinden soll. Den ganzen Tag über sind Aktivitäten rund um den Segelsport geplant, so dass das Gründungsjubiläum gebührend begangen werden kann.

Sportwart Uli Stein berichtete darüber hinaus über die sportlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere die Organisation und Durchführung der Regatten. Wachsender Beliebtheit erfreut sich dabei vor allem die Kehraus-Regatta, bei der im vergangenen Jahr 52 Boote in vier Klassen mit insgesamt 119 Seglern am Start waren.

Als Jugendwartin konnte Fabienne Hoethker über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendabteilung informieren, die ein Viertel der Mitglieder stellt, und ein ganz wichtiger Bestandteil des Vereins ist. Hans-Jürgen Dännart lobte die Jugendabteilung als sehr aktiv, super organisiert und engagiert. „Die Jugend ist spitzenmäßig“ brachte es Dännart auf eine griffige Formel!

Jetzt hoffen die Segler zunächst einmal auf das Ende des Winters und freuen sich bereits auf das offizielle Ansegeln mit Rahmenprogramm am 1. Mai, an dem auch in diesem Jahre wieder Gäste herzlich willkommen sind. Wer also mit dem Segelsport liebäugelt, ist eingeladen, sich am 1. Mai zu informieren. Auch Gelegenheiten zum Mitsegeln werden immer geboten.

erstellt am: von: Pressewart

Der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V. (SCJ) startete im März mit dem ersten Termin zum Herrichten des Vereinsgeländes bei winterlichen Verhältnissen in die neue Segelsaison. Auch die Jugendabteilung des Clubs machte unter Leitung ihrer beiden Jugendwartinnen Katrin Bung und Fabienne Höthker einen ersten Check ihrer Boote. Dabei zogen Bung und Höthker eine ausgesprochen positive Bilanz des letzten Jahres. „Sowohl bei der Anzahl der Segler als auch bezüglich der Regattastarts konnte das gute Ergebnis aus 2016 nochmals verbessert werden. Die Jugend hat die Anzahl der aktiven Regattasegler um 90% auf 38 Segler der Abteilung gesteigert und die der Starts um gut 70%“ resümierte Fabienne Höthker. Dies gelang zum einen durch den unermüdlichen Einsatz der erwachsenen Segler des Clubs, zum anderen auf Grund einer Kooperation des Trainings mit befreundeten Segelclubs der Region. Belohnt wurde das Training auf dem Rursee unter anderem durch den Gewinn der Clubwertung der Reviermeisterschaft der Optimisten und dem Erhalt eines neuen Optimisten – gesponsert durch die Yachtschule Dreyer in Aachen.

Aber auch die dem Opti entwachsenen Jugendlichen – die Piratensegler – wurden optimal betreut. Seit vielen Jahren engagierte, national und international segelnde Trainer haben die Jugendlichen im vergangenen Jahr in die Feinheiten des Regattasegelns von Trimm über Starttaktik bis zur Vermittlung von wetterspezifischen Besonderheiten der Region eingewiesen. Katrin Bung und Fabienne Höthker zeigten sich sehr froh, dass sie das Team um Matthias Claßen auch für 2018 für die Ausbildung der Piratensegler haben gewinnen können. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Jülich konnte überdies in die Optimierung der Piraten investiert werden.

Aber auch an Land und am Wasser wurde das Clubgelände bei Woffelsbach am Rursee von der Jugend 2017 aktiv genutzt, sei es im Rahmen von Zelt- und Segelcamps, die von der Jugendabteilung organisiert wurden, sei es bei entspannten Wochenenden mit Kindern und Eltern am See mit Segeln, Baden, Paddeln und Volleyballspielen oder einfach nur, um das erst kürzlich runderneuerte Clubhaus mit traumhafter Kulisse von der neuen, großzügigen Terrasse zu genießen.

Die aktuelle Saison verspricht wieder viele Höhepunkte: Ganz vorne die 50-Jahr-Feier des SCJ am 16. Juni, aber auch die Kehrausregatta am 8./.9. September, die dieses Jahr für drei Segelklassen als Ranglistenregatten gelistet ist und für die Klasse der Vauriensegler den 2. Lauf der Landesmeisterschaft darstellt. Des weiteren findet wie jedes Jahr das Sommersegellager in der ersten Woche der Sommerferien statt, bei dem auch externe Segler willkommen sind, soweit Kapazitäten noch vorhanden sind. Dieses Segellager ist auch eine Möglichkeit, den Segelclub kennen und lieben zu lernen, interessierte Segler sind aber auch während der Saison gerne willkommen.

Eindrücke aus der Jugendabteilung

erstellt am: 17.09.2017 von: Pressewart

Optimisten als Hauptpreis „ersegelt“

Jülich/Woffelsbach. – Einen großen Erfolg konnten die Nachwuchssegler des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) anlässlich der Optimisten-Reviermeisterschaft am Rursee mit dem Gewinn der Vereinswertung verbuchen.

Die alljährlich ausgetragene Reviermeisterschaft fand am letzten Augustwochenende statt und wurde in diesem Jahr vom Schwammenaueler Segler-Club (SSC) ausgerichtet. Angetreten waren in diesem Jahr 14 Kinder in der Leistungsklasse B und 12 Kinder in der Anfängergruppe C. Ein besonderer Ansporn lag vor allem darin, die Vereinswertung zu gewinnen, da die ortsansässige Yachtschule Dreyer einen nagelneuen Optimisten als Hauptpreis gesponsert hatte.

Der Segelclub Jülich war mit einer Rekordbeteiligung von 11 Kindern am Start. Alle hatten bereits während der Saison fleißig geübt und sehr von dem Training profitiert, das während der gesamten Saison alle zwei Wochen eingeteilt nach Altersklassen und seglerischem Können vom SCJ angeboten worden war. Des Weiteren war das Segellager in der ersten Ferienwoche eine hervorragende Vorbereitung.

Während des Regattawochenendes gestalteten sich die Windverhältnisse etwas schwierig. Es gab wechselnde Windrichtungen bei nur mäßigen Windgeschwindigkeiten. Trotzdem schaffte es die Regattaleitung, an den zwei Tagen insgesamt drei Läufe zu starten, andere mussten bei widrigen Windverhältnissen abgebrochen werden, um gerechte Verhältnisse zu schaffen.

Am Sonntagnachmittag wurde nach dem letzten Lauf mit Spannung die Wertung in den einzelnen Klassen und die Vereinswertung erwartet. Die beiden besten Segler jedes Clubs in den einzelnen Klassen wurden in die Vereinswertung aufgenommen. Da der SCJ in der Klasse B den 2. Platz (Till Schaaf) und den 10. Platz (Nadine Höthker) und in der Klasse C den 2. (Rebecca Bauer) und den 3. Platz (Lynn Hübner) belegte, gingen dieses Jahr der Gewinn der Vereinswertung und somit der neue Optimist an den Segelclub Jülich, was von den zahlreichen Seglern und Eltern frenetisch gefeiert wurde. Stolz ließen sich die Kinder mit dem neuen Optimisten zurück zu ihrem Club schleppen, wo sie mit Jubel empfangen wurden. Somit hat sich das intensivierte Training des Segelclubs Jülich dieses Jahr doppelt ausgezahlt. Zum einen mit dem Erreichen eines neuen Mannschaftsgefühl, zum anderen mit dem Gewinn eines neuen Optimisten. Die Saison 2018 kann kommen!

erstellt am: 03.09.2017 von: Pressewart

Kehrausregatta des SCJ ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr lud der Segelclub Jülich e.V. (SCJ) wieder zur traditionellen Kehraus-Regatta mit Sommerfest ein. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile als festes Großereignis am Rursee etabliert. Dieses Jahr waren wiederum über 50 Boote am Start. Dies führte teilweise zu drangvoller Enge auf dem Rursee und leider auch zu einem kleinen Unfall. Das Teilnehmerfeld bildeten 12 H-Boote, 12 Piraten, 10 Vauriens und 18 Boote in der Yardstickwertung, die insgesamt die ausgeschrieben drei Läufe segelten. Am Samstag, den 26.08. starteten die Teilnehmer pünktlich um 13.00 Uhr die erste Wettfahrt und lieferten sich – wenngleich bei recht schwachen Winden – ein spannendes Rennen. Leider kollidierte einer der Teilnehmer mit seinem Boot mit einem Ausflugsschiff der „weißen Flotte“ der Rurseeschifffahrt. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden. Der Teilnehmer konnte jedoch die Regatta nicht fortsetzen.

Der zweite Lauf, der im Anschluss folgen sollte, musste abgebrochen werden, da der Wind den Seglern keinen ausreichende Antrieb mehr bot und zusehends den Dienst quittierte. Der guten Stimmung unter den Seglern tat dies aber keinen Abbruch, sondern hatte den positiven Nebeneffekt, dass alle pünktlich zum Sommerfest erscheinen konnten. Gestärkt durch den Genuss der gegrillten Spanferkel konnten sich die Teilnehmer und Gäste ins Gewühl der traditionellen Party stürzen, die sich diesmal unter dem Titel „Deep Space Party“ dem Thema „Weltall“ verschrieben hatte. Die Bootshalle war nicht mehr wiederzuerkennen. Sie war von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen entsprechend geschmückt worden. Passend zu dem Motto der unendlichen Weiten hatten sich einige der Teilnehmer vom Kapitän der Meere in einen NASA-Piloten, in Captain Kirk oder gar in einen Außerirdischen verwandelt. Es war ein großartiges Fest mit guter Musik und bester Stimmung.

Aber wer feiern kann, kann auch arbeiten bzw. in diesem Falle segeln. Am Sonntag freuten sich Regattawart Uli Stein und die stellvertretende Regattawartin Andrea Buschmann darüber, dass sich der Wind zunehmend stabilisierte, so dass zwei weitere Läufe durchgeführt werden konnten. Anschließend gab es nach Kaffee und Kuchen die Siegerehrung und eine Tombola mit maritimen Preisen. Als strahlende Sieger in der Klasse der Piraten glänzten in diesem Jahr erneut Robin Call und Henrik Junge vom ABC. Auch in der Yardstick-Wertung ergab sich keine Veränderung zum Vorjahr. Wiederum hatte Guido Halterbeck (ebenfalls ABC) die Nase vorn. In der Klasse der Vaurien gewannen Peter Lakshmanan (SVL) und Daniela Böckmann (YCBK) und bei den H-Booten dominierten Rainer Ochs, Thomas Frische und Wilhelm Jonkmanns (ABC) das Feld.

Sehen Sie sich auch die Ergebnisse und die zahlreichen weitere Fotos der Kehrausregatta an.

erstellt am: 28.07.2017 von: Pressewart

Gelungenes Segellager der Jugend des Segelclub Jülich am Rursee

Jülich/Woffelsbach. – Traditionell in der ersten Ferienwoche veranstaltet der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V. (SCJ) sein Sommersegellager. 63 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren zelteten eine Woche auf dem Vereinsgelände und wurden dabei von 32 Erwachsenen, unter der Leitung der beiden Jugendwarte des Vereins, Katrin Bung und Fabienne Höthker, betreut. Während die „kleinen Kapitäne“ in den winzigen Einmann-Booten, den „Optimisten“, erste Erfahrungen auf dem Wasser sammelten und die Möglichkeit hatten, den Jüngstenschein zu erwerben, bot sich den „alten Hasen“, die vorwiegend in der Bootsklasse der „Piraten“ unterwegs waren, Gelegenheit zum intensiven Regattatraining.

Der Wettergott war den Teilnehmern überwiegend wohlgesonnen. Erst am Mittwochnachmittag ließ eine kurze Gewitterfront die Segler das Wasser verlassen. Die kurze Pause nutzten gerade die Anfänger, um sich mit den theoretischen Inhalten der Segelprüfung zu beschäftigen. So standen neben den Wenden, Halsen, An- und Ablegemanövern jetzt vor allem Knotenkunde und Seemannschaft im Focus. Die erfahrenen Segler der Jugendabteilung nutzen die Zeit zur Gestaltung der Lagerzeitung und zur Theorie der Regattakunde.

Bei starkem Wind bis Windstärke 6 war der Donnerstag vor allem für die älteren und erfahrenen Segler eine Herausforderung. Es bot sich ein tolles Bild, als die „Profis“ mit ihren Jollen über den See jagten!

Profis am Werk

Am Freitag standen die Segelprüfungen im Mittelpunkt. Die „kleinen Kapitäne“ zeigten bei sehr leichten, aber drehenden Winden souverän das Gelernte. „Noch nie waren die Kinder so perfekt auch auf die Theorie vorbereitet“, meinte zum Abschluss Prüfer Detlef Bung. Dass alle Prüflinge am Freitagabend mit dem Jüngstenschein belohnt wurden, erfreute schließlich nicht nur die Teilnehmer, die Betreuer konnten ebenso stolz auf das vermittelte Wissen sein.

Ein Luftsprung über die bestandene Segelprüfung

Auch das Rahmenprogramm in dieser Woche, wird den Teilnehmern wohl lange in Erinnerung bleiben. So wurde den kleinen und großen Seglern nach dem Abendessen Lagerrallye, T-Shirt-Bemalen, Stockbrot, Disco und vieles mehr geboten.

Nach dieser Woche war eines klar: im nächsten Jahr sind die meisten wieder dabei!

Kleine Kapitäne auf große Fahrt

erstellt am: 04.05.2017 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Am 1. Mai eröffnete der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V (SCJ) offiziell die neue Segelsaison.

Herrschten noch am Vortag am Rursee frühlingshafte Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein, so rieb sich mancher Segler am 1. Mai beim Blick auf das Thermometer verwundert die Augen: Unerbittlich zeigte dies winterliche 8,5 Grad an! Zudem noch ein trübe Wolkendecke, die eher zu einem Novembertag als zum Wonnemonat gepasst hätte. Immerhin hörte aber zum Mittag der Regen auf. Der guten Stimmung der zahlreichen Seglerinnen und Segler, die sich zum Saisonauftakt eingefunden hatte, tat das trübe Wetter aber keinen Abbruch.

Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart stimmte die Vereinsmitglieder auf die neue Saison ein und präsentierte stolz einen mitgebrachten überdimensionalen Scheck über den Betrag von 1.800,- €, eine Spende der Sparkasse Düren für die Vereinsarbeit. Zudem gab Dännart in seiner Ansprache bereits einen Ausblick auf das kommende Jahr, das ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Vereins stehen wird. Zum Schluss der Begrüßung wies der erste Vorsitzende auf eine kleine, aber durchaus symbolträchtige Neuerung hin. Am Fahnenmast des Vereins weht nunmehr auch die Europaflagge, die in Zeiten der zunehmenden Europafeindlichkeit ein sichtbares Zeichen pro Europa setzen soll.

Sportwart Uli Stein nahm anschließend die Ehrung der Sieger der Clubmeisterschaft vor. Clubmeister im Jahr 2016 wurde Jürgen Schneider, dicht gefolgt von dem letztjährigen Clubmeister Rainer Harnacke auf Platz zwei und Hans-Jürgen Dännart auf dem dritten Platz.

Anschließend ging es auf das Wasser. Viele Segler trotzten den winterlichen Bedingungen und nutzten den aufkommenden Wind zu einer ersten Ausfahrt. Andere fachsimpelten im gut geheizten Clubhaus und genossen den Tag am warmen Kamin bei Kaffee und Kuchen.

Kurz: ein gutgelaunter SCJ feierte bei gutem Wind und kühlen Wetter einen schönen Maifeiertag.

Ansegeln 2017

erstellt am: 16.03.2017 von: Pressewart

Jülich. – Die Tage werden länger, das Wetter freundlicher, der Pegelstand im Rursee steigt und damit auch die Vorfreude der Jülicher Segler auf die anstehende Saison. Zur Einstimmung fand am 10. März die Jahreshauptversammlung des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) statt. Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart informierte gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Rainer Harnacke und dem Kassenwart Dirk Charlier die Mitglieder über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, die anstehenden Vorhaben des kommenden Jahres sowie die Finanzlage des Vereins.

Dabei wurde deutlich, dass sich der Verein seit Jahren wachsender Beliebtheit erfreut. Rainer Harnacke führt bereits seit Langem eine Statistik und konnte stolz verkünden, dass seit 2012 ein kontinuierlicher Anstieg der Mitgliederzahlen zu verzeichnen sei. Mittlerweile verfüge der Verein über 369 Mitglieder. Der Wachstumskurs des Vereins sei auch konstant in der Langzeitbetrachtung zu erkennen.

Sportwart Uli Stein berichtete darüber hinaus über die sportlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere die Organisation und Durchführung der Regatten. Wachsender Beliebtheit erfreut sich dabei vor allem die Kehraus-Regatta, bei der im vergangenen Jahr der Top-Wert des Vorjahres noch einmal übertroffen wurde. 2016 waren hier 57 Boote am Start.

Als Jugendwartin konnte Fabienne Hoethker über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendabteilung informieren, die ein Viertel der Mitglieder stellt und über mehr als 25 Boote verfügt.

Anschließend stand die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Sämtliche Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden von den Vereinsmitgliedern für eine weitere Wahlperiode gewählt.

Vorstand 2017

Jetzt freuen sich die Segler auf das offizielle Ansegeln mit Rahmenprogramm am 1. Mai, an dem auch in diesem Jahre wieder Gäste herzlich willkommen sind. Wer also mit dem Segelsport liebäugelt, ist eingeladen, sich am 1. Mai zu informieren. Auch Gelegenheiten zum Mitsegeln werden immer geboten.

erstellt am: 10.12.2016 von: Pressewart

Jülich. – Wenn die Nebelschwaden über den Rursee ziehen und der Vereinssteg einsam und verwaist im Wasser liegt, machen sich die Segler des Segelclubs Rursee traditionell zu ihrer Nikolauswanderung zum Jahresabschluss auf. Am Sonntag, den 04.12.2016 war es wieder soweit. Etliche Seglerinnen und Segler waren dem Ruf des ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart gefolgt und trafen sich bei herrlichem Winterwetter am heimatlichen Clubhaus am Rursee.

Nachdem sich die letzten Nebelfetzen über dem Rursee verzogen hatten, brach die Wandertruppe am späten Vormittag auf. Strahlender Sonnenschein begleitete die Wanderer nun auf ihrem Weg durch die Höhenlandschaft über dem Rursee. Gerastet wurde rustikal an einem winterlich vereisten Holztisch. Die frostigen Temperaturen trugen dazu bei, dass der mitgebrachte Glühwein gleich doppelt so gut schmeckte.

Durch das Heißgetränk und das ebenfalls mitgebrachte Gebäck gestärkt, ging es nun auf den Rückweg, der zurück zum Ausgangspunkt führen sollte. Hier stellte sich heraus, dass die Segler zwar Meister im Navigieren auf dem Wasser sind, sich allerdings auf dem Lande leichte Defizite zeigten. Die letzten Meter gerieten daher zu einer echten Herausforderung, galt es doch ein Steilstück ohne adäquate Bergsteigerausrüstung zu meistern. Besonderer Respekt wurde daher gerade denjenigen Vereinsmitgliedern gezollt, die das Rentenalter bereist weit überschritten hatten und diese Herausforderung bravourös meisterten.

Wieder im heimatlichen Clubhaus angekommen, gab es ein Zusammentreffen mit weiteren Clubmitgliedern und für alle noch einen schönen Adventssonntag bei Kaffee und Kuchen und als besonderes Highlight für die Kleinen den Besuch des Nikolaus.

Nikolauswanderung 2016

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