Segelclub Jülich e.V.

erstellt am: 29.08.2020 von: Pressewart

Regatta „Ganz ohne“ ersetzte die traditionelle Kehrausregatta des Segelclub Jülich e.V. (SCJ)

JÜLICH/WOFFELSBACH. – Traditionell lädt der Segelclub Jülich e.V (SCJ) zum Saisonausklang zur jährlichen Kehraus-Regatta mit Sommerfest auf dem Vereinsgelände in Woffelsbach ein. Die traditionelle und etablierte Regatta lockt regelmäßig ein großes, teils sogar international besetztes, Teilnehmerfeld an den Rursee. Doch dieses Jahr war naturgemäß alles anders. Weder Kehrausregatta noch Sommerfest konnten stattfinden. Stattdessen veranstaltete der SCJ seine clubinterne Regatta unter dem Titel „Ganz ohne“ und 36 Segler und Seglerinnen folgten der Einladung. 20 Boote waren am Samstag, den 22.08. am Start. „Ganz ohne“ heißt: Ganz ohne Beschränkungen konnte jeder mitmachen, ob Optimisten- oder Dickschiffsegler. Egal, ob als Regattaprofi oder -anfänger, herzlich willkommen waren alle Mitglieder, die einmal „ganz ohne“ Stress um die Wette segeln oder erste Regattaluft schnuppern wollten.

Zu Beginn der Veranstaltung erklärte Sportwartin Lisa Hübner zunächst die Coronaregeln: so herrschte auf dem Steg zu jeder Zeit Maskenpflicht, Tisch- und Sitzverteilung waren vorgegeben, stets mit Mindestabstand von 1,50 m, leider ohne Musik und auch ohne abendliche Party, usw. Anschließend folgten die Regattaregeln, die von Lisa Hübners Assistenten Matthias Claßen unter stürmischem Beifall pantomimisch oder tänzerisch ergänzt und erläutert wurden. Denn die Regattaerfahrung im großen Teilnehmerfeld war sehr unterschiedlich: von null bis über 200 Regattateilnahmen war alles vertreten. Die erfahrenen Regattaseglerinnen und Regattasegler sollten und wollten Rücksicht nehmen, denn nicht jeder Neueinsteiger kennt die besonderen Ausweichregeln beim Start und an den Wendemarken.

Aufgrund des starken und sehr böigen Windes mussten einige junge Seglerinnen und Segler sanft zur Teilnahme ermuntert werden. Um 12:30 Uhr starteten das Feld zu einer langen, anstrengenden Reise: es mussten drei Runden absolviert werden, jede gebildet aus den Tonnen 5 und 3 und dem „Hindernis“ Kermeter, dessen Unterwasserfelsen weiträumig zu umfahren waren.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Die SCJ-Flotte, bestehend aus Piraten, Optimisten, Kielzugvögeln, Variantas, H-Booten, Splash-Jollen, Dyas und Polyfalken bot eine beeindruckende Segelschau auf dem Seestück, welches den schönen Namen „Woffelsbacher Platte“ trägt, und das von den befreundeten Nachbarclubs und den vielen Tagestouristen sehr gut einzusehen war. Auch die Rurseeschifffahrt konnte ihren Fahrgästen eindrucksvolle Momente des Segelsports bieten.

Es wurde um jeden Meter auf dem See gekämpft, es gab einige Kenterungen und Materialschäden, viele Seglerinnen und Segler hatten zum Schluss Muskelkater, blaue Flecken, kleinere Verletzungen, aber alle hatten – ganz wichtig – leuchtende Augen. Wirklich jeder hatte Grund, stolz auf sich zu sein. Und die „Profis“ waren vorbildlich: sie gaben Raum, sie riefen aufmunternde Worte zu, sie lobten, sie zeigten den richtigen Kurs, sie halfen bei Kenterungen, und waren am Ende dann trotzdem und verdientermaßen auch noch vorne in der Wertung.

Bei diesen Bedingungen hatte auch die DLRG viel zu tun, die ihre Aufgaben wie stets vorbildlich meisterte.

Regatta Ganz Ohne 2020

Am Ende der Regatta war Lisa Hübner sehr erleichtert, als alle Seglerinnen und Segler mit ihren Booten wieder heil an Land bzw. fest am Clubsteg waren. Jetzt kam die Zeit der „Nachbereitung“, also des Seglerlateins: alle Situationen wurden im Detail analysiert, alle Wellen wurden noch höher, alle Böen noch stärker, alle Positionskämpfe noch intensiver.

Bei der Siegerehrung würdigte der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr faires und kämpferisch hervorragendes Verhalten auf dem Wasser, bevor Lisa Hübner die Ergebnisse verkündete. Den ersten Platz belegten Jürgen und Tim Schneider auf einem Pirat, den zweiten Platz ersegelten Hans-Jürgen Dännart, Elke Notarius und Gerlinde Felderhoff auf einem H-Boot und den dritten Platz sicherten sich Martin Erdtmann und Hermann Bradt auf einem Kielzugvogel.

Nach der Siegerehrung gab es (selbstverständlich mit Abstand) Kaffee und Kuchen. Anschließend stand noch ein besonderes Ereignis an, nämlich die Taufe eines neuen (gebrauchtem) Clubbootes, einem Kielzugvogel. Zünftig mit einer Flasche Sekt wurde das neue Boot auf den Namen „Weitsicht“ getauft, passend zu den andern Namen der Clubboote, die alle auf „…sicht“ enden. Das wunderschöne Holzboot ist eine großzügige Spende der Familie Potrawa aus Aldenhoven und wurde von den anwesenden SCJ Mitgliedern bestaunt. Das Ehepaar Potrawa war bei der Zeremonie dabei und konnte sehen, dass sich der Kielzugvogel beim SCJ in guten Händen befindet. Das Boot bildet nun eine schöne Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Regatta-Kielzugvogel mit dem Namen „Gleitsicht“ und komplettiert die Familie der SCJ-Clubboote. Mittlerweile ist der SCJ stolzer Besitzer von fünf Kielbooten, die den Mitgliedern des Vereins zur Verfügung stehen.

Bootstaufe Weitsicht

Am Ende der Regatta waren sich alle, Gäste, Teilnehmer und Teilnehmerinnen und Verantwortliche, einig, dass diese clubinterne Regatta des SCJ zu den wichtigsten sportlichen Veranstaltungen des Vereines gehört. Hier sind Anfänger und Neueinsteiger auf jeden Fall sehr gut aufgehoben und auch die Profis kommen auf ihre Kosten.

erstellt am: 10.03.2020 von: Pressewart

Jülich. – Dank des Dauerregens der letzten Wochen nähert sich der Pegelstand des Rursees, dem Heimatrevier der Jülicher Segler, unaufhörlich der Höchstmarke. Parallel zum Wasserstand steigt auch die Vorfreude der Segler auf die kommende Segelsaison. Zur Einstimmung hierauf fand am 6. März die Jahreshauptversammlung des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) statt, diesmal unter etwas geringerer Beteiligung als in den Vorjahren. Die Sorge, sich auf einer größeren Veranstaltung mit dem Corona-Virus zu infizieren, war auch hier spürbar.

Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart informierte gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Rainer Harnacke und dem Kassenwart Dirk Charlier die Mitglieder über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, die anstehenden Vorhaben des kommenden Jahres sowie die Finanzlage des Vereins.

In diesem Jahr stehen vor allem weitere Modernisierungsarbeiten am Clubhaus an. Aber auch das Gelände soll für die Mitglieder noch attraktiver gestaltet werden. Hiervon werden in einem ersten Schritt zunächst die jüngsten SCJ-ler profitieren, da im Frühjahr ein nagelneues Spielgerüst errichtet wird. Hans-Jürgen Dännart berichtete überdies vom Zuwachs im Bereich der Clubboote. Einem großzügigen Spender sei es zu verdanken, dass der Verein nunmehr – neben der „Gleitsicht“ – über einen weiteren Kielzugvogel verfügen werde, der sich perfekt in das Ausbildungsprogramm der Segler integrieren lasse.

Rainer Harnacke versorgte die Mitglieder im weiteren Verlauf der Versammlung mit diversen statistischen Angaben über die Entwicklung ihres Clubs. Harnacke wusste zu berichten, dass der SCJ mit derzeit 337 Mitgliedern nach wie vor zu den mitgliederstärksten Vereinen am Rursee zähle und über eine breitgefächerte Altersstruktur verfüge. Das Vereinsleben sei aktiv und die vereinseigenen Boote erfreuten sich großer Beliebtheit.

Die engagierte Mitarbeit hob auch Takelmeister Martin Erdtmann hervor. Er dankte den Anwesenden und warb schon einmal für die nun alsbald anstehenden Arbeiten zur Herrichtung des Geländes und der Clubboote.

Als Jugendwartin konnte Fabienne Höthker über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendabteilung, insbesondere auch im Regattabereich, informieren. Um die Regattasegler in der Piratenklasse noch wettbewerbsfähiger zu machen, sei die Anschaffung eines weiteren Piraten angedacht. Diesen Wunsch wird der Verein nun unterstützen und hat Mittel zur Anschaffung eingeplant

Sportwartin Lisa Hübner, die alsbald auch als Wettfahrtleiterin in Erscheinung treten wird, warb schließlich auch bei den Nicht-Jugendlichen um einen aktive Regattateilnahme in der kommenden Saison.

Jetzt freuen sich die Segler auf das offizielle Ansegeln mit Rahmenprogramm am 1. Mai, an dem auch in diesem Jahre wieder Gäste herzlich willkommen sind. Wer also mit dem Segelsport liebäugelt, ist eingeladen, sich am 1. Mai zu informieren. Auch Gelegenheiten zum Mitsegeln werden immer geboten.

Das Foto zeigt von links nach rechts Hans-Jürgen Dännart, Dirk Charlier, Fabienne Höthker, Lisa Hübner, Rainer Harnacke und Martin Erdtmann

erstellt am: 06.06.2019 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V. (SCJ) hatte das Wochenende für den traditionellen Youngster-Cup in der Klasse der Optimisten perfekt ausgesucht. 14 Nachwuchsseglerinnen und –segler in den Klassen Opti B (7) und Opti C (7) freuten sich auf ein schönes Regatta-Wochenende am 1. und 2. Juni. Das Wetter war – fast – optimal: Es herrschten strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Aber da man bekanntlich nicht alles im Leben haben kann, fehlte am Samstag die entscheiden Zutat komplett: Der Wind! Totale Flaute auf dem See! Und so sehr die neue Wettfahrtleiterin Andrea Buschmann, die extra für die Regatta aus München angereist war, zusammen mit der neuen Sportwartin Lisa Hübner suchte – Wind war nicht zu finden. Die Kinder nutzen die Wartezeit daher zum Baden im Rursee. Abends gab es zur Stärkung für den kommenden Tag Hotdogs und Rohkost und zum Nachtisch Marshmellows über dem Feuerkorb geröstet.

Der Sonntag sollte dann die Wende bringen! Um 11 Uhr kam tatsächlich der angekündigte und herbeigesehnte Wind auf. Zügig war ein Dreieckskurs ausgelegt und es konnten drei schöne Wettfahrten auf der „Woffelsbacher Platte“ gesegelt werden. Der Wind blies mit zwei bis vier Beaufort und die Wettfahrtleitung zeigte sich sehr zufrieden. Einige C-Segler hatten sogar zwischenzeitlich ein wenig mit den anspruchsvollen Böen zu kämpfen.

Das B-Feld war sehr dicht zusammen, so blieb es die ganze Zeit über spannend. Bei der zweiten Wettfahrt fuhren alle Boote innerhalb von nur 30 Sekunden ins Ziel.

In der Gruppe der C-Segler waren viele Teilnehmer dabei, die ihre erste oder zweite Regatta segelten. Wettfahrtleiterin Andrea Buschmann gab für die Anfänger immer wieder einmal Hinweise vom Startschiff aus, so dass alle C-Segler erfolgreich den Regattakurs absolvieren konnten.

Als Erinnerung bekamen die Kinder kleine Schreibmäppchen mit dem Youngster Cup 2019 Label.

Die ersten Plätze in der Klasse B belegten Moritz Meid (ABC – 1. Platz), Lynn Hübner (SCJ – 2. Platz) und Simon Praglowski (ABC – 3. Platz.). In der Klasse C siegte Jan Mika Heinsen (ABC), gefolgt von Santiago Scheffler (YCR) auf dem 2. Platz und Isabel Montanes Strauch (ABC) auf dem 3. Platz. Der Mannschaftspreis ging an die Segler vom ABC.

Sehen Sie sich auch die Bilder zum Joungster Cup 2019 an.

erstellt am: 13.05.2019 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Die Rurtalsperre war zum Saisonbeginn gut gefüllt und bot bei der Printenregatta am 11. und 12. Mai (perfekt ausgerichtet vom befreundeten Nachbarclub, dem Aachener Bootsclub ABC) hervorragende Regattabedingungen: Wind, mit kräftigen Drehern, Sonne, Regen, Kälte, Flautenlöcher, also etwas für Könner. In der Klasse der Kielzugvögel bot der SCJ gleich drei Mannschaften auf, vorneweg Jürgen und Tim Schneider im neuen Clubschiff, der „Gleitsicht“. Zum ungewöhnlichen Namen sei kurz angemerkt, dass die Namen aller SCJ-Clubboote auf -“sicht“ enden: So unterhält man beim SCJ zum Beispiel eine „Vorsicht“, eine „Umsicht“, eine „Aufsicht“ usw.

Wettfahrtleiter Hartwig Steege hatte in der sog. Düse, einem engen Teilstück des Rursees, eine Regattabahn ausgelegt, die in vier Wettfahrten an zwei Tagen insgesamt 11 mal abgesegelt werden musste. Die Schneiders begannen konservativ, sie mussten das Boot zunächst studieren. Doch ab der dritten Wettfahrt gingen sie in Führung, bauten diese kontinuierlich aus und siegten überlegen und hochverdient. Lisa und Michael Hübner konnten am ersten Tag noch gut mithalten und belegten zwischenzeitlich Platz 2, aber am Sonntag, nach einem völlig misslungenen Start zur dritten Wettfahrt, reichte es am Ende „nur“ zu Platz 4. Martin Erdmann und Herrman Bradt erreichten Platz 12.

Hans-Jürgen Dännart, der erste Vorsitzende des SCJ, zeigte sich beeindruckt von der Leistungsstärke der neu angeschafften „Gleitsicht“: Sieg in der ersten Regatta, damit konnte keiner rechnen. Michael Hübner und Herrmann Bradt, die beiden Fürsprecher hinter dieser attraktiven Neuanschaffung und Bootswarte dieses robusten und sportlichen Kielbootes waren auch begeistert: Mit der „Gleitsicht“ steht nun jedem Clubmitglied mit entsprechender Erfahrung nach kurzer Einweisung ein siegfähiges Regattaboot zur Verfügung – nicht nur auf dem Rursee, sondern auch auf anderen Revieren, von Travemünde bis zum Starnberger See. Das Boot ist mit 6 Metern Länge und 1,80 Breite leicht trailerbar und Regatten in der beliebten Kielzugvogelklasse finden quasi überall statt. Die Bootswarte können diesbezüglich gerne angesprochen werden.

erstellt am: 03.05.2019 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Am 1. Mai eröffnete der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V (SCJ) offiziell die neue Segelsaison.

Teils dichter Nebel am Vormittag des Feiertages erinnerte dabei zunächst eher an einen herbstlichen Saisonausklang als an den Beginn der Segelsaison. Hiervon ließen sich die Mitglieder des SCJ und deren Gäste allerdings nicht abschrecken und strömten in großer Zahl zum traditionellen Ansegeln an den Rursee. Dies hatte Petrus offenbar mächtig imponiert, so dass er die große Schar der Segelbegeisterten gleich nach deren Eintreffen auf dem Clubgelände mit herrlichem Sonnenschein belohnte. Neben gutem Wetter wurde das Ansegeln mit einem schönen Rahmenprogramm für alle Anwesenden begleitet.

Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart begrüßte die Segelfreunde und stimmte alle auf die neue Saison ein. Dabei wies er auf die kommenden Veranstaltungen des Vereins hin, vor allem die traditionelle „Veerefahrt“ über Fronleichnam und die bereits am 29. Juni anstehende Clubregatta unter dem Namen „ganz ohne“. Letzteres ist allerdings nicht als Bekleidungsvorschrift der Regattateilnehmer zu verstehen, sondern vielmehr als Hinweis darauf, dass die Regatta „ganz ohne“ Stress und weitgehend unter Verzicht auf strenge Regattaregeln durchgeführt wird, um so möglichst viel Mitglieder zum Mitsegeln zu animieren.

Im Mittelpunkt der Ansprache von Hans-Jürgen Dännart stand dann die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Uli Stein. Dännart würdigte die großen Verdienste von Stein als langjährigem Regattawart und Vorstandsmitglied und überreichte ihm die Ehrenurkunde des Vereins.

Ehrenmitgliedschaft

Das neue Ehrenmitglied Uli Stein (2. v.r.) nebst der neuen Regattawartin Lisa Hübner (ganz links), dem weiteren Ehrenmitglied Peter Ennen (2. v.l.) und dem ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart (ganz rechts)

Anschließend wurden die Gewinner der Clubmeisterschaft 2018 verkündet und mit dem Wanderpokal geehrt. Den ersten Platz belegte diesmal das Duo Paul Quiring und Jonas Coopmanns. Jürgen Schneider und Carla Claasen ersegelten den zweiten Platz, gefolgt von Rainer und Susanne Harnacke auf Platz drei.

Ein Highlight bestand dann in der Taufe des vom Club neu erworbenen Segelboots vom Typ Kielzugvogel. Die Paten Michael Hübner und Herman Joseph Bradt präsentierten das neue wunderschöne, sportliche Clubboot. Damit verfügt der SCJ wieder über vier vereinseigene Segelboote. Zu den Booten vom Typ Polyvalk und BM mit den Namen „Umsicht“, „Vorsicht“ und „Nachsicht“ gesellt sich jetzt der Kielzugvogel, der auf den Namen „Gleitsicht“ getauft und in den Clubdienst gestellt wurde. Ein „sichtbarer“ Gewinn für den Verein und seine Mitglieder!

Zur Taufe und danach gab es dann reichlich Sekt und andere Kalt- und Warmgetränke sowie Kuchen.

neues Clubboot

Das neue Clubboot „Gleitsicht“ mit dem ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart und den beiden Bootspaten Hermann Joseph Bradt und Michael Hübner (von rechts nach links)

Nach dem offiziellen Teil wurde schließlich gesegelt, gegessen und gefachsimpelt. Die Verantwortlichen für das Sommersegellager der Kinder und Jugendlichen in der ersten NRW-Ferienwoche vom 14. bis 20. Juli 2019 nahmen zudem schon erste Vorbereitungen für diese Großveranstaltung auf, zu der im Übrigen noch ein paar Restplätze frei sind.

Ansegeln 2019

erstellt am: 29.04.2019 von: Pressewart

Traditionell am 1. Mai eröffnet der Segelclub Jülich e. V. mit einem kleinen Programm die Segelsaison an seinem Heimatrevier, dem Rursee, so auch in diesem Jahr. Segelinteressierte Gäste sind ebenfalls willkommen.

Treffpunkt ist das Clubhaus am 1.5. um 11.00 Uhr in 52152 Simmerath, Wildenhof 6 (Woffelsbach).

Wenn das Wetter mitspielt, besteht für die Gäste auch die Möglichkeit zu einem kleinen Segelausflug auf dem Rursee.

erstellt am: 12.03.2019 von: Pressewart

Jülich. – Fast 25 Jahre war Uli Stein Mitglied des Vorstandes des am Rursee beheimateten Segelclub Jülich e.V. (SCJ). Über viele Jahre war Stein, der über die Grenzen des Rursees hinaus mit allen Wettfahrtleiter-Lizenzen ausgestattet ist, als Sportwart tätig. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 8. März schied Uli Stein nun auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Die anwesenden Mitglieder ernannten ihn anschließend einstimmig zum Ehrenmitglied des Vereins. Die offizielle Verleihung dieser Ehrenmitgliedschaft wird dann beim Ansegeln auf dem Vereinsgelände am Rursee am 1. Mai erfolgen.

Als Nachfolgerin im Amt des Sportwartes wurde Lisa Hübner gewählt, die sich schon als aktive und erfolgreiche Regatta-Seglerin in der Vergangenheit bewährt hat.

Das Foto zeigt Uli Stein gemeinsam mit seiner Frau Brigitte.

erstellt am: von: Pressewart

Jülich. – Das schlechte Wetter der vergangenen Tage hat auch sein Gutes: Der Regen lässt den Wasserstand des Rursees, dem Heimatrevier der Jülicher Segler, steigen und steigen und damit auch die Vorfreude auf die kommende Segelsaison. Zur Einstimmung hierauf fand am 8. März unter großer Beteiligung die Jahreshauptversammlung des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) statt. Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart informierte gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Rainer Harnacke und dem Kassenwart Dirk Charlier die Mitglieder über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, die anstehenden Vorhaben des kommenden Jahres sowie die Finanzlage des Vereins.

Stolz ließ Dännart noch einmal die sehr erfolgreich verlaufene 50-Jahr Feier im vergangenen Jahr Revue passieren. Er führte weiter aus, dass es dem Vorstand neben der umfangreichen Routinearbeit in der Saison auch stets darum gehe, den Verein weiter zu entwickeln und noch attraktiver zu machen. Ausruhen auf Erreichtes bedeute Rückschritt, betonte der erste Vorsitzende. Der SCJ sei ein sehr lebendiger Verein. Ausgesprochen zufrieden zeigte sich der Vorstand, insbesondere Takelmeister Martin Erdtmann, überdies mit der engagierten Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder.

Sportwart Uli Stein berichtete der Versammlung über die sportlichen Aktivitäten des Vereins, vor allem über die Organisation und Durchführung der Regatten. Wachsender Beliebtheit erfreut sich dabei vor allem die Kehraus-Regatta. Im vergangenen Jahr wurde die Beteiligung aus dem Vorjahr nochmals übertroffen. 2018 waren insgesamt 62 Boote mit insgesamt 136 Seglern am Start.

Als Jugendwartin konnte Fabienne Höthker über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendabteilung informieren. Höthker wies noch einmal auf die Erfolge der jugendlichen Segler hin und legte dar, dass die Regattateilnahme insgesamt noch einmal gesteigert werden konnte. Als Ziel für die kommende Saison benannte sie unter anderem ein weiter intensiviertes Training in Kooperation mit benachbarten Vereinen.

Anschließend wurde der langjährige, über die Grenzen des Rursees hinaus mit allen Wettfahrtleiter- Lizenzen ausgestattete Sportwart Uli Stein geehrt. Er ist nach knapp 25 erfolgreichen Jahren aus eigenem Wunsch aus dem Vorstand ausgestiegen.   

Bei der anstehenden  Neuwahl des Vorstandes gab es dann keine Überraschung. Alle Vorständler, bis auf den Sportwart, standen zur Wiederwahl bereit und wurden von den Mitgliedern einstimmig bestätigt.

Neu im Amt ist nun Lisa Hübner als Sportwartin. Sie hat sich schon als aktive und erfolgreiche Regatta-Seglerin mit ihrer Schwester im Regattasport in der Vergangenheit bewährt und ist nun schon sehr aktiv dabei, sich mit Unterstützung durch Andrea Buschmann in das neue Aufgabengebiet einzuarbeiten. Der Vorstand zeigte sich dankbar, dass Uli Stein sich sehr verdienstvoll um eine gute Nachfolge gekümmert habe.

Schließlich stellte Fabienne Höthker noch den Mitgliedern in Vorbereitung der Anschaffung eines neuen vereinseigenen Segelbootes verschiedene Bootstypen vor. Nach ausführlicher Diskussion entschieden sich die Vereinsmitglieder für den Erwerb eines Bootes vom Typ Kielzugvogel. Das neue Boot soll dann pünktlich zum 1. Mai als viertes Clubboot am Steg liegen. An diesem Tag findet traditionell das offizielle Ansegeln mit Rahmenprogramm statt, an dem auch in diesem Jahre wieder Gäste herzlich willkommen sind. Wer also mit dem Segelsport liebäugelt, ist eingeladen, sich am 1. Mai zu informieren.

Das Foto zeigt den ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart (3.v.r.) im Kreise der Vorstandskollegen.

erstellt am: 24.09.2018 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Auch in diesem Jahr lud der Segelclub Jülich e.V. (SCJ) wieder zur traditionellen Kehraus-Regatta mit Sommerfest ein. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile als festes Großereignis am Rursee etabliert. In diesem Jahr wurde die Beteiligung aus dem Vorjahr nochmals übertroffen. 62 Boote mit insgesamt 136 Teilnehmern machte das Starterfeld aus. In der Klasse der H-Boote waren 12 Boote am Start, die Piraten waren mit 19 Booten vertreten, in der Klasse Vaurien nahmen 13 Boote teil und in der Yardstickwertung kämpften 18 Boote um den Sieg. Bei sonnigem Spätsommerwetter konnten am Samstag, den 08.09., bei zwei bis drei Beaufort zwei Wettfahrten gesegelt werden.

Im Anschluss an den sportlichen Teil folgte dann das traditionelle Sommerfest, diesmal unter dem Motto „Hawaii Beach Party“. Zu diesem Zweck wurde der Segelclub Jülich kurzerhand in den „Strandclub Jülich – SCJ“ umbenannt. Mit großem Aufwand hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des SCJ mit Hilfe zahlreicher Jungsegler aus den benachbarten und befreundeten Segelclubs die Bootshalle entsprechend dem Motto dekoriert und umgestaltet. Nach dem Genuss des traditionellen Spanferkels stürzten sich Vereinsmitglieder und Gäste dann ins Partygetümmel. Alle waren begeistert und viele Teilnehmer tanzten noch bis in die frühen Morgenstunden. „Eine super Stimmung und die beste Fete seit Jahren“, hörte man immer wieder. So manch einer hatte dann am Sonntag noch etwas kleine Augen, als es wieder zum Start der Regatta ging. Bei wiederum sonnigen Wetter und ein bis drei Windstärken konnte der dritte und letzte Lauf gesegelt werden.

Anschließend gab es nach Kaffee und Kuchen die Siegerehrung und eine Tombola mit maritimen Preisen. Bei den H-Booten hatte das niederländische Team mit Hans Peulen, Patrick Vrancken und René Heijnen (M & R) das Feld dominiert. Für viele Beobachter keine Überraschung. Schließlich hatte diese Crew in der Vergangenheit bereits den Titel des Weltmeisters und Vizeweltmeisters in dieser Bootsklasse errungen. Als strahlende Sieger in der Klasse der Piraten glänzten in diesem Jahr Thomas Schneider und Frank Schneider vom SCB. In der Yardstick-Wertung hatten Christoph Dauber (ABC) und Michael Hennes (AYC-STAG) auf einer Dyas die Nase vorn. In der Klasse der Vaurien gewannen Jelle Fokkema und Daan Stoel (KWS).

Die kompletten Ergebnisse der Regatta unter www.sc-juelich.de/regatta/ergebnisse/

Eindrücke Kehraus 2018

erstellt am: 30.06.2018 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Auch in diesem Jahr richtete der Segelclub Jülich e.V. (SCJ) am vergangenen Wochenende (23./24.6.) wieder den traditionellen Youngster-Cup der Optimistensegler auf dem Rursee aus.

Bei Windstärken von ein bis zwei, teilweise zwei bis drei Beaufort konnten insgesamt vier Wettfahrten in den Klassen Opti B und Opti C gesegelt werden. Nach mehreren Jahren ging die Clubwertung diesmal wieder an den SCJ, deren Jugendwartinnen Fabienne Höthker und Katrin Bung sich von diesem Ergebnis begeistert zeigten, war dies doch ein sichtbarer Beleg für ein erfolgreiches Training der letzten Monate und des vergangenen Jahres. Auch mit der Einzelwertung konnte man zufrieden sein, zumal in der Klasse Opti C mit Lynn Hübner auch der Sieg in der Einzelwertung an den SCJ ging. Die Plätze zwei und drei belegten Jan Mika Heinsen vom ABC und Jonas Boden vom SSCR. In der Klasse Opti B mussten sich die Jülicher Nachwuchssegler allerdings von Moritz Meid und Paula Meid (beide ABC) auf den Plätzen eins und zwei geschlagen geben und konnten als beste Platzierung mit Till Schaaf den dritten Rang ersegeln. Da aber auch die Plätze fünf bis neun mit Jülicher Steuerleuten belegt wurden, ging die Clubwertung verdient an den Jülicher Segelclub.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung durch ein gemeinsames Abendessen am Samstag, anschließendes Karaoke-Singen und – zu WM-Zeiten natürlich ein Muss – mit dem gemeinsamen Schauen des Spiels Deutschland gegen Schweden. Hatte man bis zum Spiel noch geglaubt, die Wettfahrten am Samstag wären nervenaufreibend gewesen, so meinte so mancher Teilnehmer und Betreuer, dass der Nervenkitzel bis zum erlösenden Tor von Toni Kroos noch gesteigert werden konnte.

Sportwart Uli Stein, der auch langjährig als Wettfahrtleiter  fungierte, hatte dieses Amt erstmals in jüngere Hände gegeben. Die neue Wettfahrtleiterin Andrea Buschmann meisterte diese Aufgabe souverän und zeigte sich ebenso wie Uli Stein sehr zufrieden mit der diesjährigen Regatta.

Bericht Youngster Cup 2018

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