Segelclub Jülich e.V.

erstellt am: 28.08.2021 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Die Jahreshauptversammlung des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) fand diesmal am 6. August auf dem Vereinsgelände in Woffelsbach am Rursee statt, um die Abstands- und Hygieneregeln beim Zusammentreffen der Mitglieder korrekt einhalten zu können.

Die ursprünglich für März 2021 angesetzte Jahreshauptversammlung musste abgesagt werden. Der seitdem kommissarisch arbeitende Vorstand informierte auf der jetzt abgehaltenen Versammlung unter Leitung des ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart die Vereinsmitglieder. Dännart resümierte, dass durch den Ausbruch der Covid-19 Pandemie direkt nach der Jahreshauptversammlung 2020 nun bereits in der zweiten Saison in Folge kein normaler Segelbetrieb, wie sonst von den Mitgliedern gewohnt, stattfinden konnte. Das traditionelle Ansegeln am 1. Mai 2020 musste ebenso gestrichen werden wie auch alle übrigen Clubveranstaltungen im Jahr 2020. Alle offiziellen Regatten des Clubs fielen seit dem vergangenen Jahr bislang der Pandemie zum Opfer. Die traditionelle „Kehrausregatta“ Ende August wird nun allerdings stattfinden, wenngleich unter vereinfachten Bedingungen und leider ohne das sonst von allen Seglern sehr geschätzte festliche Rahmenprogramm. Immerhin war auch in Zeiten der Pandemie ein individueller Segelbetrieb möglich. Die Juristen und Mediziner unter den Vorstandsmitgliedern hatten ein Hygienekonzept erarbeitet und jeweils entsprechend angepasst, sodass der Betrieb auf dieser Basis gemäß den jeweiligen Anforderungen der Coronaschutzverordnung durchgeführt werden konnte. Die Tage am See bedeuteten für viele Vereinsmitglieder immer wieder aufs Neue kleine Urlaube vor der Haustür.

Dännart dankte im Rahmen der Versammlung auch allen Helfern dafür, dass trotz der Corona-Bedingungen einige Veränderungen und Verbesserungen am Vereinsgelände vorgenommen werden konnten. So wurden der Spielplatz wieder hergerichtet, eine neue Bootsgarage gebaut, der Steg mit einer Stromversorgung versehen, ein neuer Surfständer errichtet und der Clubraum umgestaltet, der nun in neuem Glanz erstrahlt.

Als aktuelles Großprojekt steht nun die Dachsanierung des Clubhauses an. Dank der zugewandten Mittel des Landes NRW in Höhe von 25.000,- € aus dem Förderprogramm zur Sanierung und Modernisierung von Sportstätten kann die ca. 30.000,- € teure Sanierung nun kurzfristig im nächsten Monat in Angriff genommen werden.

Bei der anstehenden  Neuwahl des Vorstandes gab es keine Überraschung. Alle Vorständler, bis auf Takelmeister Mario Mechernich, standen zur Wiederwahl bereit und wurden von den Mitgliedern bestätigt. Neu im Amt ist nun Arnd Sommerhoff, der sich für die Nachfolge von Mario Mechernich zur Verfügung gestellt hatte.

Als frisch bestätigte Jugendwartin konnte Fabienne Höthker über die Aktivitäten der Jugendabteilung unter Corona-Bedingungen informieren. Höthker zeigte sich vor allem erleichtert, dass zu Beginn der Sommerferien das traditionelle Sommersegellager der Jugend stattfinden konnte.

Das Foto zeigt den neuen (alten) Vorstand: Von links nach rechts: Katrin Bung (Jugendwartin), Martin Erdtmann (Takelmeister), Fabienne Höthker (Jugendwartin), Hans-Jürgen Dännart (1. Vorsitzender), Dirk Charlier (Kassenwart), Lisa Hübner (Sportwartin), Rainer Harnacke (2. Vorsitzender), Arnd Sommerhoff (Takelmeister)

erstellt am: 06.08.2021 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. Nach der Corona-Pause im letzten Jahr war es in diesem Jahr wieder soweit: Das traditionelle Sommersegellager des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) am Rursee konnte stattfinden! Mit einem erstklassigen Hygienekonzept hatte der SCJ die Gemeinde Simmerath überzeugen können, für 53 Kinder und Jugendliche und Gäste des SCJ ein sportlich ambitioniertes Camp mit vielen ehrenamtlichen Betreuen und Trainern zu veranstalten.

Die Wiese direkt am Clubhaus verwandelte sich am Sonntag, den 3. Juli, für eine Woche in einen bunten lebendigen Campingplatz. Geschlafen wurde jedoch relativ wenig, dafür war das Programm mit Frühsport, gemeinsamen Mahlzeiten unter dem Dach einer großen Freilufthalle und den vielen Theorie- und Praxisunterweisungen im Segelsport viel zu spannend.

Wie segelt man gegen den Wind? Wer hat Vorfahrt? Wie baue ich meinen „Opti“ auf? Wer ist der schnellste am Start bei einer Übungsregatta? Wie trimme ich meinen „Piraten“….und wie richte ich mein Boot nach einer Kenterung im Starkwind wieder auf?

Diese und tausend weitere Fragen und Antworten bestimmten das tägliche Tagesprogramm. Eine echte Herausforderung für die Kids und ihre Trainer.

Kein Wunder, dass ab und zu auch einmal nur Baden, Herumtollen oder Chillen auf dem wunderschönen Clubgelände sowie ein sehr abwechslungsreiches Abendprogramm angesagt waren.

Hervorragend gesorgt wurde sich überdies um das leibliche Wohl der Seglerinnen und Segler. Denn der Segelsport macht hungrig! Wie fast in jedem Jahr kümmerten sich drei „Küchenfeen“ des Vereins unermüdlich und fast rund um die Uhr um die Versorgung der ca. 90 Teilnehmer. Dass es allen ausgezeichnet schmeckte, bewies am Ende der Woche der donnernde Applaus für das Küchenteam.

Die Jugendabteilung mit den Jugendwartinnen Fabienne Höthker und Katrin Bung haben in der Planung und Ausführung für dieses Segellager ganze Arbeit geleistet.

Den krönenden Abschluss bildete schließlich die offizielle theoretische und praktische Prüfung von 21 Kindern. Trotz aller Aufregung bestanden alle Prüflinge und wurden mit dem Jüngstensegelschein des Deutschen Seglerverbandes (DSV) belohnt. Einen besonders weiten Rückweg trat dabei der Jüngstenschein eines Teilnehmers aus Madrid im Reisegepäck an.

Am Ende waren alle Trainer, Betreuer und Teilnehmer sich einig: Das nach langer Pause sehnsüchtig erwartete Sommersegellager war auch unter den veränderten Bedingungen ein voller Erfolg!

Sommer Segellager 2021

erstellt am: 12.05.2021 von: Pressewart

Jülich Woffelsbach. Das Juniorinnenteam Nadine Höthker und Lea Bung des Segelclub Jülich e. V. (SCJ) überzeugte mit ihrer Bewerbung um einen nagelneues Piratenboot für eine Saison, welches von der Klassenvereinigung der Piraten einmal im Jahr unter zahlreichen Bewerbern aus ganz Deutschland vergeben wird. Das ambitionierte Team, bestehend aus der 15-jährigen Steuerfrau Nadine und der 16- jährigen Vorschoterin Lea, zeigte in den letzten Jahren, dass sie das Talent und den Ehrgeiz auf dem Wasser haben, um nun mit optimalem Material vorne mitzusegeln.

photo@matthiasclassen.de

Geplant sind neben vielen Qualifikationsregatten im Laufe des Jahres insbesondere die Teilnahme an der Junior European Championship und der in den Herbst verlegten Deutschen Jugendmeisterschaft. Auf Grund der aktuellen Vorgaben mussten im Frühjahr bis jetzt bedauerlicherweise alle Regatten, die als Vorbereitung zu den nationalen und internationalen Regatten vorgesehen waren, deutschlandweit ausfallen. Um sich gleichwohl auf die kommenden Regatten vorzubereiten, die Abläufe an Bord zu verbessern, das neue Boot besser kennenzulernen und optimal zu trimmen, trainiert das Team zusammen mit den fünf anderen Piratenteams des Segelclubs regelmäßig am Rursee, dem Heimatrevier des SCJ. Im Rahmen der Taufe des Bootes auf den Namen „LeNa“ unterstrichen die beiden Seglerinnen, ihre mit dem neuen Boot erhaltene Chance nutzen zu wollen, sobald dies bei Regatten wieder möglich sei.

Der SCJ, ansässig in Woffelsbach am Rursee in der Eifel, hat sich mit seiner Jugendabteilung von ca 80 Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren zunehmend zu einem der aktivsten Clubs der Region etabliert. Fachmännisches Training in Kleingruppen entsprechend dem Leistungsstand, Theorieeinheiten und die Bereitstellung von Clubbooten gehören genauso dazu wie das entschleunigte Clubleben am Rursee mit Zelten, Schwimmen und geselligen Abenden mit der ganzen Familie.

erstellt am: 15.04.2021 von: Pressewart

Jülich Woffelsbach. – Der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V. (SCJ) hat am gestrigen Tag eine sehr erfreuliche Mitteilung aus der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten.
Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, teilt freundlich mit:

„Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Der SCJ kann es als Verein kaum glauben, nun so großzügig mit € 25.000,- bedacht  zu werden. Gut ein Jahr haben die intensiven Bemühungen gedauert, Fördergelder aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes NRW zur Sanierung und Modernisierung von Sportstätten zu erhalten. 

Der Vereinsvorsitzende des SCJ, Hans-Jürgen Dännart, sieht sich nach einer langen Zeit des intensiven Verhandelns mit allen beteiligten Stellen auf Stadt- , Kreis- und Landesebene belohnt, Geld in die „Hand nehmen zu können“, um die notwendige Dachsanierung des Clubhauses am wunderschönen Rursee in Woffelsbach, Wildenhof 6, baldmöglichst umzusetzen.

Es wird ein Kraftakt werden, so Dännart, da die Baupreise seit dem letzten Jahr kräftig gestiegen sind und somit der Eigenteil entsprechend größer werden muss. Aber der Vorstand des SCJ ist fest davon überzeugt, dass der Verein das stemmen wird !

Und wenn alles fertig ist, wird der Segelclub Jülich e.V. dies mit allen Beteiligten von Stadt, Kreis und Land mit einem Gläschen vor Ort gebührend würdigen.

erstellt am: 29.08.2020 von: Pressewart

Regatta „Ganz ohne“ ersetzte die traditionelle Kehrausregatta des Segelclub Jülich e.V. (SCJ)

JÜLICH/WOFFELSBACH. – Traditionell lädt der Segelclub Jülich e.V (SCJ) zum Saisonausklang zur jährlichen Kehraus-Regatta mit Sommerfest auf dem Vereinsgelände in Woffelsbach ein. Die traditionelle und etablierte Regatta lockt regelmäßig ein großes, teils sogar international besetztes, Teilnehmerfeld an den Rursee. Doch dieses Jahr war naturgemäß alles anders. Weder Kehrausregatta noch Sommerfest konnten stattfinden. Stattdessen veranstaltete der SCJ seine clubinterne Regatta unter dem Titel „Ganz ohne“ und 36 Segler und Seglerinnen folgten der Einladung. 20 Boote waren am Samstag, den 22.08. am Start. „Ganz ohne“ heißt: Ganz ohne Beschränkungen konnte jeder mitmachen, ob Optimisten- oder Dickschiffsegler. Egal, ob als Regattaprofi oder -anfänger, herzlich willkommen waren alle Mitglieder, die einmal „ganz ohne“ Stress um die Wette segeln oder erste Regattaluft schnuppern wollten.

Zu Beginn der Veranstaltung erklärte Sportwartin Lisa Hübner zunächst die Coronaregeln: so herrschte auf dem Steg zu jeder Zeit Maskenpflicht, Tisch- und Sitzverteilung waren vorgegeben, stets mit Mindestabstand von 1,50 m, leider ohne Musik und auch ohne abendliche Party, usw. Anschließend folgten die Regattaregeln, die von Lisa Hübners Assistenten Matthias Claßen unter stürmischem Beifall pantomimisch oder tänzerisch ergänzt und erläutert wurden. Denn die Regattaerfahrung im großen Teilnehmerfeld war sehr unterschiedlich: von null bis über 200 Regattateilnahmen war alles vertreten. Die erfahrenen Regattaseglerinnen und Regattasegler sollten und wollten Rücksicht nehmen, denn nicht jeder Neueinsteiger kennt die besonderen Ausweichregeln beim Start und an den Wendemarken.

Aufgrund des starken und sehr böigen Windes mussten einige junge Seglerinnen und Segler sanft zur Teilnahme ermuntert werden. Um 12:30 Uhr starteten das Feld zu einer langen, anstrengenden Reise: es mussten drei Runden absolviert werden, jede gebildet aus den Tonnen 5 und 3 und dem „Hindernis“ Kermeter, dessen Unterwasserfelsen weiträumig zu umfahren waren.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Die SCJ-Flotte, bestehend aus Piraten, Optimisten, Kielzugvögeln, Variantas, H-Booten, Splash-Jollen, Dyas und Polyfalken bot eine beeindruckende Segelschau auf dem Seestück, welches den schönen Namen „Woffelsbacher Platte“ trägt, und das von den befreundeten Nachbarclubs und den vielen Tagestouristen sehr gut einzusehen war. Auch die Rurseeschifffahrt konnte ihren Fahrgästen eindrucksvolle Momente des Segelsports bieten.

Es wurde um jeden Meter auf dem See gekämpft, es gab einige Kenterungen und Materialschäden, viele Seglerinnen und Segler hatten zum Schluss Muskelkater, blaue Flecken, kleinere Verletzungen, aber alle hatten – ganz wichtig – leuchtende Augen. Wirklich jeder hatte Grund, stolz auf sich zu sein. Und die „Profis“ waren vorbildlich: sie gaben Raum, sie riefen aufmunternde Worte zu, sie lobten, sie zeigten den richtigen Kurs, sie halfen bei Kenterungen, und waren am Ende dann trotzdem und verdientermaßen auch noch vorne in der Wertung.

Bei diesen Bedingungen hatte auch die DLRG viel zu tun, die ihre Aufgaben wie stets vorbildlich meisterte.

Regatta Ganz Ohne 2020

Am Ende der Regatta war Lisa Hübner sehr erleichtert, als alle Seglerinnen und Segler mit ihren Booten wieder heil an Land bzw. fest am Clubsteg waren. Jetzt kam die Zeit der „Nachbereitung“, also des Seglerlateins: alle Situationen wurden im Detail analysiert, alle Wellen wurden noch höher, alle Böen noch stärker, alle Positionskämpfe noch intensiver.

Bei der Siegerehrung würdigte der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr faires und kämpferisch hervorragendes Verhalten auf dem Wasser, bevor Lisa Hübner die Ergebnisse verkündete. Den ersten Platz belegten Jürgen und Tim Schneider auf einem Pirat, den zweiten Platz ersegelten Hans-Jürgen Dännart, Elke Notarius und Gerlinde Felderhoff auf einem H-Boot und den dritten Platz sicherten sich Martin Erdtmann und Hermann Bradt auf einem Kielzugvogel.

Nach der Siegerehrung gab es (selbstverständlich mit Abstand) Kaffee und Kuchen. Anschließend stand noch ein besonderes Ereignis an, nämlich die Taufe eines neuen (gebrauchtem) Clubbootes, einem Kielzugvogel. Zünftig mit einer Flasche Sekt wurde das neue Boot auf den Namen „Weitsicht“ getauft, passend zu den andern Namen der Clubboote, die alle auf „…sicht“ enden. Das wunderschöne Holzboot ist eine großzügige Spende der Familie Potrawa aus Aldenhoven und wurde von den anwesenden SCJ Mitgliedern bestaunt. Das Ehepaar Potrawa war bei der Zeremonie dabei und konnte sehen, dass sich der Kielzugvogel beim SCJ in guten Händen befindet. Das Boot bildet nun eine schöne Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Regatta-Kielzugvogel mit dem Namen „Gleitsicht“ und komplettiert die Familie der SCJ-Clubboote. Mittlerweile ist der SCJ stolzer Besitzer von fünf Kielbooten, die den Mitgliedern des Vereins zur Verfügung stehen.

Bootstaufe Weitsicht

Am Ende der Regatta waren sich alle, Gäste, Teilnehmer und Teilnehmerinnen und Verantwortliche, einig, dass diese clubinterne Regatta des SCJ zu den wichtigsten sportlichen Veranstaltungen des Vereines gehört. Hier sind Anfänger und Neueinsteiger auf jeden Fall sehr gut aufgehoben und auch die Profis kommen auf ihre Kosten.

erstellt am: 10.03.2020 von: Pressewart

Jülich. – Dank des Dauerregens der letzten Wochen nähert sich der Pegelstand des Rursees, dem Heimatrevier der Jülicher Segler, unaufhörlich der Höchstmarke. Parallel zum Wasserstand steigt auch die Vorfreude der Segler auf die kommende Segelsaison. Zur Einstimmung hierauf fand am 6. März die Jahreshauptversammlung des Segelclub Jülich e.V. (SCJ) statt, diesmal unter etwas geringerer Beteiligung als in den Vorjahren. Die Sorge, sich auf einer größeren Veranstaltung mit dem Corona-Virus zu infizieren, war auch hier spürbar.

Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart informierte gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Rainer Harnacke und dem Kassenwart Dirk Charlier die Mitglieder über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, die anstehenden Vorhaben des kommenden Jahres sowie die Finanzlage des Vereins.

In diesem Jahr stehen vor allem weitere Modernisierungsarbeiten am Clubhaus an. Aber auch das Gelände soll für die Mitglieder noch attraktiver gestaltet werden. Hiervon werden in einem ersten Schritt zunächst die jüngsten SCJ-ler profitieren, da im Frühjahr ein nagelneues Spielgerüst errichtet wird. Hans-Jürgen Dännart berichtete überdies vom Zuwachs im Bereich der Clubboote. Einem großzügigen Spender sei es zu verdanken, dass der Verein nunmehr – neben der „Gleitsicht“ – über einen weiteren Kielzugvogel verfügen werde, der sich perfekt in das Ausbildungsprogramm der Segler integrieren lasse.

Rainer Harnacke versorgte die Mitglieder im weiteren Verlauf der Versammlung mit diversen statistischen Angaben über die Entwicklung ihres Clubs. Harnacke wusste zu berichten, dass der SCJ mit derzeit 337 Mitgliedern nach wie vor zu den mitgliederstärksten Vereinen am Rursee zähle und über eine breitgefächerte Altersstruktur verfüge. Das Vereinsleben sei aktiv und die vereinseigenen Boote erfreuten sich großer Beliebtheit.

Die engagierte Mitarbeit hob auch Takelmeister Martin Erdtmann hervor. Er dankte den Anwesenden und warb schon einmal für die nun alsbald anstehenden Arbeiten zur Herrichtung des Geländes und der Clubboote.

Als Jugendwartin konnte Fabienne Höthker über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendabteilung, insbesondere auch im Regattabereich, informieren. Um die Regattasegler in der Piratenklasse noch wettbewerbsfähiger zu machen, sei die Anschaffung eines weiteren Piraten angedacht. Diesen Wunsch wird der Verein nun unterstützen und hat Mittel zur Anschaffung eingeplant

Sportwartin Lisa Hübner, die alsbald auch als Wettfahrtleiterin in Erscheinung treten wird, warb schließlich auch bei den Nicht-Jugendlichen um einen aktive Regattateilnahme in der kommenden Saison.

Jetzt freuen sich die Segler auf das offizielle Ansegeln mit Rahmenprogramm am 1. Mai, an dem auch in diesem Jahre wieder Gäste herzlich willkommen sind. Wer also mit dem Segelsport liebäugelt, ist eingeladen, sich am 1. Mai zu informieren. Auch Gelegenheiten zum Mitsegeln werden immer geboten.

Das Foto zeigt von links nach rechts Hans-Jürgen Dännart, Dirk Charlier, Fabienne Höthker, Lisa Hübner, Rainer Harnacke und Martin Erdtmann

erstellt am: 06.06.2019 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V. (SCJ) hatte das Wochenende für den traditionellen Youngster-Cup in der Klasse der Optimisten perfekt ausgesucht. 14 Nachwuchsseglerinnen und –segler in den Klassen Opti B (7) und Opti C (7) freuten sich auf ein schönes Regatta-Wochenende am 1. und 2. Juni. Das Wetter war – fast – optimal: Es herrschten strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Aber da man bekanntlich nicht alles im Leben haben kann, fehlte am Samstag die entscheiden Zutat komplett: Der Wind! Totale Flaute auf dem See! Und so sehr die neue Wettfahrtleiterin Andrea Buschmann, die extra für die Regatta aus München angereist war, zusammen mit der neuen Sportwartin Lisa Hübner suchte – Wind war nicht zu finden. Die Kinder nutzen die Wartezeit daher zum Baden im Rursee. Abends gab es zur Stärkung für den kommenden Tag Hotdogs und Rohkost und zum Nachtisch Marshmellows über dem Feuerkorb geröstet.

Der Sonntag sollte dann die Wende bringen! Um 11 Uhr kam tatsächlich der angekündigte und herbeigesehnte Wind auf. Zügig war ein Dreieckskurs ausgelegt und es konnten drei schöne Wettfahrten auf der „Woffelsbacher Platte“ gesegelt werden. Der Wind blies mit zwei bis vier Beaufort und die Wettfahrtleitung zeigte sich sehr zufrieden. Einige C-Segler hatten sogar zwischenzeitlich ein wenig mit den anspruchsvollen Böen zu kämpfen.

Das B-Feld war sehr dicht zusammen, so blieb es die ganze Zeit über spannend. Bei der zweiten Wettfahrt fuhren alle Boote innerhalb von nur 30 Sekunden ins Ziel.

In der Gruppe der C-Segler waren viele Teilnehmer dabei, die ihre erste oder zweite Regatta segelten. Wettfahrtleiterin Andrea Buschmann gab für die Anfänger immer wieder einmal Hinweise vom Startschiff aus, so dass alle C-Segler erfolgreich den Regattakurs absolvieren konnten.

Als Erinnerung bekamen die Kinder kleine Schreibmäppchen mit dem Youngster Cup 2019 Label.

Die ersten Plätze in der Klasse B belegten Moritz Meid (ABC – 1. Platz), Lynn Hübner (SCJ – 2. Platz) und Simon Praglowski (ABC – 3. Platz.). In der Klasse C siegte Jan Mika Heinsen (ABC), gefolgt von Santiago Scheffler (YCR) auf dem 2. Platz und Isabel Montanes Strauch (ABC) auf dem 3. Platz. Der Mannschaftspreis ging an die Segler vom ABC.

Sehen Sie sich auch die Bilder zum Joungster Cup 2019 an.

erstellt am: 13.05.2019 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Die Rurtalsperre war zum Saisonbeginn gut gefüllt und bot bei der Printenregatta am 11. und 12. Mai (perfekt ausgerichtet vom befreundeten Nachbarclub, dem Aachener Bootsclub ABC) hervorragende Regattabedingungen: Wind, mit kräftigen Drehern, Sonne, Regen, Kälte, Flautenlöcher, also etwas für Könner. In der Klasse der Kielzugvögel bot der SCJ gleich drei Mannschaften auf, vorneweg Jürgen und Tim Schneider im neuen Clubschiff, der „Gleitsicht“. Zum ungewöhnlichen Namen sei kurz angemerkt, dass die Namen aller SCJ-Clubboote auf -“sicht“ enden: So unterhält man beim SCJ zum Beispiel eine „Vorsicht“, eine „Umsicht“, eine „Aufsicht“ usw.

Wettfahrtleiter Hartwig Steege hatte in der sog. Düse, einem engen Teilstück des Rursees, eine Regattabahn ausgelegt, die in vier Wettfahrten an zwei Tagen insgesamt 11 mal abgesegelt werden musste. Die Schneiders begannen konservativ, sie mussten das Boot zunächst studieren. Doch ab der dritten Wettfahrt gingen sie in Führung, bauten diese kontinuierlich aus und siegten überlegen und hochverdient. Lisa und Michael Hübner konnten am ersten Tag noch gut mithalten und belegten zwischenzeitlich Platz 2, aber am Sonntag, nach einem völlig misslungenen Start zur dritten Wettfahrt, reichte es am Ende „nur“ zu Platz 4. Martin Erdmann und Herrman Bradt erreichten Platz 12.

Hans-Jürgen Dännart, der erste Vorsitzende des SCJ, zeigte sich beeindruckt von der Leistungsstärke der neu angeschafften „Gleitsicht“: Sieg in der ersten Regatta, damit konnte keiner rechnen. Michael Hübner und Herrmann Bradt, die beiden Fürsprecher hinter dieser attraktiven Neuanschaffung und Bootswarte dieses robusten und sportlichen Kielbootes waren auch begeistert: Mit der „Gleitsicht“ steht nun jedem Clubmitglied mit entsprechender Erfahrung nach kurzer Einweisung ein siegfähiges Regattaboot zur Verfügung – nicht nur auf dem Rursee, sondern auch auf anderen Revieren, von Travemünde bis zum Starnberger See. Das Boot ist mit 6 Metern Länge und 1,80 Breite leicht trailerbar und Regatten in der beliebten Kielzugvogelklasse finden quasi überall statt. Die Bootswarte können diesbezüglich gerne angesprochen werden.

erstellt am: 03.05.2019 von: Pressewart

Jülich/Woffelsbach. – Am 1. Mai eröffnete der am Rursee beheimatete Segelclub Jülich e.V (SCJ) offiziell die neue Segelsaison.

Teils dichter Nebel am Vormittag des Feiertages erinnerte dabei zunächst eher an einen herbstlichen Saisonausklang als an den Beginn der Segelsaison. Hiervon ließen sich die Mitglieder des SCJ und deren Gäste allerdings nicht abschrecken und strömten in großer Zahl zum traditionellen Ansegeln an den Rursee. Dies hatte Petrus offenbar mächtig imponiert, so dass er die große Schar der Segelbegeisterten gleich nach deren Eintreffen auf dem Clubgelände mit herrlichem Sonnenschein belohnte. Neben gutem Wetter wurde das Ansegeln mit einem schönen Rahmenprogramm für alle Anwesenden begleitet.

Der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Dännart begrüßte die Segelfreunde und stimmte alle auf die neue Saison ein. Dabei wies er auf die kommenden Veranstaltungen des Vereins hin, vor allem die traditionelle „Veerefahrt“ über Fronleichnam und die bereits am 29. Juni anstehende Clubregatta unter dem Namen „ganz ohne“. Letzteres ist allerdings nicht als Bekleidungsvorschrift der Regattateilnehmer zu verstehen, sondern vielmehr als Hinweis darauf, dass die Regatta „ganz ohne“ Stress und weitgehend unter Verzicht auf strenge Regattaregeln durchgeführt wird, um so möglichst viel Mitglieder zum Mitsegeln zu animieren.

Im Mittelpunkt der Ansprache von Hans-Jürgen Dännart stand dann die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Uli Stein. Dännart würdigte die großen Verdienste von Stein als langjährigem Regattawart und Vorstandsmitglied und überreichte ihm die Ehrenurkunde des Vereins.

Ehrenmitgliedschaft

Das neue Ehrenmitglied Uli Stein (2. v.r.) nebst der neuen Regattawartin Lisa Hübner (ganz links), dem weiteren Ehrenmitglied Peter Ennen (2. v.l.) und dem ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart (ganz rechts)

Anschließend wurden die Gewinner der Clubmeisterschaft 2018 verkündet und mit dem Wanderpokal geehrt. Den ersten Platz belegte diesmal das Duo Paul Quiring und Jonas Coopmanns. Jürgen Schneider und Carla Claasen ersegelten den zweiten Platz, gefolgt von Rainer und Susanne Harnacke auf Platz drei.

Ein Highlight bestand dann in der Taufe des vom Club neu erworbenen Segelboots vom Typ Kielzugvogel. Die Paten Michael Hübner und Herman Joseph Bradt präsentierten das neue wunderschöne, sportliche Clubboot. Damit verfügt der SCJ wieder über vier vereinseigene Segelboote. Zu den Booten vom Typ Polyvalk und BM mit den Namen „Umsicht“, „Vorsicht“ und „Nachsicht“ gesellt sich jetzt der Kielzugvogel, der auf den Namen „Gleitsicht“ getauft und in den Clubdienst gestellt wurde. Ein „sichtbarer“ Gewinn für den Verein und seine Mitglieder!

Zur Taufe und danach gab es dann reichlich Sekt und andere Kalt- und Warmgetränke sowie Kuchen.

neues Clubboot

Das neue Clubboot „Gleitsicht“ mit dem ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Dännart und den beiden Bootspaten Hermann Joseph Bradt und Michael Hübner (von rechts nach links)

Nach dem offiziellen Teil wurde schließlich gesegelt, gegessen und gefachsimpelt. Die Verantwortlichen für das Sommersegellager der Kinder und Jugendlichen in der ersten NRW-Ferienwoche vom 14. bis 20. Juli 2019 nahmen zudem schon erste Vorbereitungen für diese Großveranstaltung auf, zu der im Übrigen noch ein paar Restplätze frei sind.

Ansegeln 2019

erstellt am: 29.04.2019 von: Pressewart

Traditionell am 1. Mai eröffnet der Segelclub Jülich e. V. mit einem kleinen Programm die Segelsaison an seinem Heimatrevier, dem Rursee, so auch in diesem Jahr. Segelinteressierte Gäste sind ebenfalls willkommen.

Treffpunkt ist das Clubhaus am 1.5. um 11.00 Uhr in 52152 Simmerath, Wildenhof 6 (Woffelsbach).

Wenn das Wetter mitspielt, besteht für die Gäste auch die Möglichkeit zu einem kleinen Segelausflug auf dem Rursee.

  • Archiv